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Gemeinde St. Jakobus

St. Jakobus
Jevenstedter Str. 111
22547 Hamburg

Gottesdienste
Gemeindeteam St. Jakobus
Anfahrtplan 

Gründung

Bis etwa 1970 war die St. Bruder Konrad Kirche auch für den Ortsteil Lurup zuständig. Da hier nach reger Bautätigkeit in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts fast 5.000 Katholiken lebten, kaufte der Kirchenverband Hamburg 1965 das für kirchliche Zwecke ausgewiesene Grundstück Böverstland/Jevenstedter Str.
Am 15. Dezember 1967
beschloss der Verband der römisch-katholischen Kirchengemeinden In Hamburg den Bau einer neuen Kirche auf diesem Gelände.
Am 20. Juni 1969 legte Stadtdechant Msgr. Karl-August Siegel den Grundstein. Die Kirche wurde gebaut nach Plänen der Architekten Walter Josef Maria Bunsmann und Paul Gerhard Scharf. Am 21. August 1970 fand das Richtfest statt und am 12. Juni 1971 wurde die St.-Jakobus-Kirche durch Weihbischof Johannes von Rudloff eingeweiht.

Der Kirchenbau

Die Architekten Bunsmann und Scharf waren bekannt für neue Wege im Kirchenbau. Sie versuchten die herkömmliche Versammlungsstruktur aufzubrechen, waren in Fernsehsendungen aufgetreten gegen den Gassenraum im Kirchenbau. Vielmehr sollte Gemeinde so stattfinden, wie die umstehenden Passanten um einen „Fleckenwasserverkäufer“ auf der Mönckebergstraße.
Das Volk Gottes sollte sich so um Wort und Mahl lagern lassen, dass die Leute mit Blick und Seele Anteil nehmen können. Es sollte kein ganz weit vorne und ganz weit hinten mehr geben. Die sanfte Neigung des Raumfußbodens stellte sich als Mittel zur besseren visuellen Partizipation und zum Erleben der Gemeinde dar. Die gekurvte Umlagerung der Ereignisorte Beichtraum, Taufe, Altartisch, Predigtort und Tabernakel war die Grundform. Die Ursprungsbestuhlung bestand aus Kunststoff-Sesseln, es sollte jeder seinen Ort zum heiligen Geschehen suchen. Anfangs wurde bewusst auf Kunstgegenstände verzichtet, dies überließen die Architekten den Ideen aus der Gemeinde. Die Orgel kam aus der Bruder Konrad Kirche, das Kreuz aus einer aufgelösten Kapelle. Das Relief an der Turmwand, die Pilgerfahrt und die Jakobsmuschel wurden vom Bildhauer Hermann Stehr gestaltet.

Der Kirchenpatron St. Jakobus der Ältere

Zusammen
mit seinem Bruder Johannes gehört er zu den erstberufenen Jüngern Jesu. Sie waren die Söhne des Fischers Zebedäus und dessen Frau Salome. Jakobus soll gerade Netze ausgebessert haben, als Jesus an das Ufer trat und er ihm
folgte. Die beiden gehörten zu den engsten Vertrauten von Jesus und begleiteten ihn bei der Erweckung der Tochter des Jairus, seiner Verklärung auf dem Berg Tabor und bei seiner Todesangst im Garten Gethsemane.
Jesus soll die beiden Brüder als »Söhne des Donners« (»Boanerges«) bezeichnet haben, vielleicht ein Hinweis auf ihren aufbrausenden Charakter. Nach dem Tode Jesu findet sich in der Bibel nur noch der Hinweis, dass Jakobus von König Herodes Agrippa um Ostern des Jahres 44 durch das Schwert hingerichtet wurde. Damit war er der erste Apostel, der den Märtyrertod starb. Eine der populärsten Legenden um Jakobus den Älteren kam im 7. Jahrhundert auf und berichtet, dass er nach dem Tode Jesu zunächst in Judäa und Samaria das Evangelium verkündet habe, dann nach Spanien gereist sei und dort gewirkt habe,
bevor er wieder nach Jerusalem zurückkehrte. Nach seiner Hinrichtung sei sein Leib von seinen Jüngern in ein steuerloses Boot gelegt worden, das – von Engeln geleitet – an die spanische Küste trieb, genau zu der Stelle, an der Jakobus auf seiner Reise das Land betreten hatte, in Compostela (»Sternenfeld«) in Galicien. Hier soll sein Leichnam begraben worden sein.
Eine Kathedrale wurde über dem Grab errichtet (Beginn des Baus um 1075), und Santiago de Compostela wurde zur Wallfahrtsstätte für Pilger aus der ganzen Welt (aus Lexikon der Heiligen und Namenstage, Herder 2010).

Der Gedenktag des Hl Jakobus ist der 25. Juli

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