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Gemeinde St. Ansgar

St. Ansgar
Niendorfer Kirchenweg 18
22459 Hamburg

Gotttesdienste
Gemeindeteam St. Ansgar
Anfahrtsplan

Geschichte

Ab 1923 Gottesdienste in der alten Schule am Niedorfer Markt - Betreuung durch die Priester der Muttergemeinde St. Josef, Altona
1933/1934 Bau der alten Kirche (heute Kapelle) 1936 Niendorf wird Seelsorgbezirk von Altona 1954 Niendorf wird Kuratie
1961/1962 Bau der heutigen Kirche
1968 St. Ansgar wird eigene Pfarrei
1976 Teilgebiete von Niendorf werden zur Pfarrei St. Bonifatius umgepfarrt
2012 Erweiterung und Renovierung der Kirche

Kirche St.Ansgar

1933 wurde das Grundstück Niendorfer Kirchenweg gekauft und eine einschiffige Kirche aus rotem Backstein mit kleinem Dachreiter für die Kirchenglocke errichtet. Die Kirche hat eine Ost-West Ausrichtung mit Eingang zum Kirchenweg. Architekt: Johannes Kamps, Hamburg. Das Pfingstbild ist eine Stiftung des damaligen Reichspostmeisters, des Fürsten von Thurn und Taxis aus dem Jahre 1723. Der Maler ist unbekannt. Das Bild hing ursprünglich in der Kirche St. Josef, Altona.

1961/1962 wurde die heutige Kirche St. Ansgar als eiinschiffiger Bau aus Betonelementen und rotem Backstein in Nord-Süd Ausrichtung errichtet. Die alte Kirche wurde in den Neubau als Seitenkapelle einbezogen. In der Kapelle wurden die werktäglichen Gottesdienste gefeiert. Architekt Karlheinz Bargholz, Hamburg, hat die Kirche nach dem Konzept "Vom Dunkel zum Licht" entwickelt. Das Kirchenschiff weitet sich zum Altar hin in Höhe und Breite. Diese Form wird durch die trapezförmigen Fensterbänder unterstützt, die ihren Abschluss in dem wandhohen Glasfenster von den drei Jünglingen im Feuerofen finden. (Buch Daniel)

Glocken: Die Töne der Kirchenglocken wurden mit den Glocken der ev. Kirche Am Markt abgestimmt und läuten in den Tönen f´, g´,b´, c´´ und d´´.

2012 wurde die Kirche saniert und erweitert. Architekt: Andreas Rowold, Hamburg. Alle Maßnahmen wurden auf das Ursprungskonzept zurückgeführt und sinngemäß weiterentwickelt. Die alte Kapelle wurde von der Hauptkirche getrennt. Dadurch haben beide Kirchenräume an Klarheit und Eindeutigkeit gewonnen. Der Altarraum wurde umgestaltet, u.a. durch Reduzierung der Altarstufen. Ambo und Taufbecken wurden von der Bildhauerin Ricarda Wyrwol neu konzipiert und stehen in einem Spannungsbogen zum Altar. Die Kirche wurde behutsam erweitert um eine vergrößerte Sakristei im Norden und im Süden um den Pronaos. Die Auswahl der andersfarbigen Ziegel für die Anbauten wurde mit der Denkmalpflege abgestimmt. Die Innenseite des Pronaos ist mit einem Sichtmauerwerk ausgekleidet und hat schmale bleiverglaste Lichtpunkte erhalten, die Tageslicht durchlassen und teilweise beleuchtet sind und nach außen hin strahlen. Der Schriftenstand und der Aufgang zum Orgelboden wurden aus der Kirche in den Pronaos verlegt. Vom Pronaos geht der Blick durch große Glastüren in die Kirche zum hellen Altarraum. Die von der Kirche aus zu erreichenden Beichträume wurden hell und einladend gestaltet. In der ehemaligen Taufnische lädt eine Pieta zum Gebet ein.

Heiliger Ansgar (Ans Gar - der Speer Gottes)

Das Leben und Wirken des heiligen Ansgar wurde im Pronaos thematisch aufgearbeitet.
Spuren sind in den Mauersteinen des Pronos zu finden:

801 geboren in Picardie (Frankreich)
sein Leben kann mit Auszügen aus Ps.1 umschrieben werden

Ansgar wird Benediktinermönch
Stationen: Corbie, Klosterschule - Covey, Ansgar wird Mönch -

Ansgar als Missionar auf Reisen und Bistumsgründer
826- 845 Bote Gottes - Priester Gottes - Diener Gottes
Auf sein Wort warten die Inseln (Jes.42,4)
Geht hinaus und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen (MK16,15)
Haithabu - Birka - Bischof von Hamburg - Empfang des Palliums in Rom

Zerstörung und Rückschläge, Wiederaufbau
845- 865 Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Gelobt sei der Name des Herrn (Ij 1,21)
845 Wikingerüberfall, Zerstörung der Hammaburg und Flucht
847 Bischof von Bremen
864 Erzbistum Hamburg und Bremen

Heiliger Ansgar - Apostel des Nordens
Alles was atmet, lobe den Herrn. Halleluja (aus Ps.150)
03.02.865 Ansgars Tod in Bremen, Grab im Bremer Dom

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